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Christiane Droste

Christiane Droste

Dr. Christiane Droste ist Geschäftsführerin und wissenschaftliche Projektleiterin der 2006 gegründeten Partner-Gesellschaft (GbR) UrbanPlus Droste&Partner, Kultur- und Sozialwissenschaftlerin, Moderatorin. Ihre Forschungsthemen sind integrierte Stadt- und Quartiersentwicklung, Wohnungswesen, quartiersbezogene Beschäftigungsstrukturen, Governance-Prozesse in der Stadtentwicklung,  Gender- und Diversity-Aspekte dieser Handlungsfelder. Ihre Dissertation (Westminster University London)beschäftigt sich mit Werken und Professionalisierungsprozessen von Architektinnen in der Berliner Nachkriegsbaugeschichte. Als Gender- und Diversity-Beraterin unterstützt sie Verwaltungen und zivilgesellschaftliche Akteure im Bereich ihrer Forschungsthemen sowie in den Handlungsfeldern Public Health, Verbraucherschutz und Öffentlichkeitsarbeit. Sie konzipiert und realisiert gender- und kultursensible Beteiligungsverfahren. 

Sie ist Mitglied im European Network for Housing Research (ENHR), der SRL, der Netzwerks gender archland und genderSTE, des Fachverbands Gender Diversity und der NGBK Berlin.

Beruflicher Werdegang
1987-1990 Bühnenbildnerin, 1991-98 Studium der Kunst- und Kulturwissenschaften/Kunstpädagogik (UdK Berlin). 2000 Visiting Scholar der International Women's University/EXPO 2000. 2001-2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Forschungsschwerpunkte integrierte Stadt- und Quartiersentwicklung und Wohnungspolitik. 2015 Dissertation  an der  Westminster University London.
2006 Gründung UrbanPlus Droste&Partner, Büro für Stadtforschung, Urbane Projekte und Moderation, Mitgründerin des Forschungs- und Beratungsnetzwerks gender+ (seit 2011 eigener Geschäftsbereich von UrbanPlus) . 2005 – 2011 Lehraufträge an der FH Potsdam (Integrierte Stadtentwicklung, Konzeption und Lehre einer zertifizierten Weiterbildung für QuartiersmanagerInnen), der FH Neubrandenburg und an der Uni Giessen, seit 2014 Lehrauftrag ‚Interkulturelles Management‘ an der Ostfalia Hochschule für . Seit 2006 kontinuierlich internationale Forschungskooperationen, u.a. mit dem Institut d'Urbanisme der Universität Paris XII, der LSE London und dem MRI Budapest sowie internationale Vortrags- und Seminartätigkeit an Hochschulen und für kommunale Planungsinstitutionen.



Thomas Knorr-Siedow

Thomas Knorr Siedow

Thomas Knorr-Siedow ist Stadtsoziologe und -planer und Senior-Partner bei UrbanPlus. Er forscht und berät zu sozialer Stadtentwicklung und Wohnungswesen, wissensbasierter Stadtentwicklung und Governance-Prozessen in Deutschland, Ländern der EU (speziell in Mittel- und Osteuropa) sowie in Entwicklungsländern (Sri Lanka, Vietnam). Die Konzeption von wissensbasierten Quartiers- oder Stadtentwicklungsstrategien und Beteiligungsprozessen gehört ebenso zu seinen Kompetenzen wie die Moderation von Steuerungsprozessen in Politik und Verwaltung und die Mediation in Konfliktsituationen der Stadtentwicklung. Er verfügt über langjährige Erfahrung in Management und Organisation von Projektteams (Teammanagement, Teammediation, Training in Kommunikations- und Wissensmanagement, Gruppendynamik und Erwachsenenbildung), der Entwicklung von Forschungsstrategien und im kommunikativen Wissenstransfer im staatlichen, kommunalen und zivilgesellschaftlichen Sektor.

Thomas Knorr-Siedow lehrt seit 1993 an der BTU Cottbus und in verschiedenen europäischen Hochschulen (u.a. CEU Budapest, TU Tallin). Er ist Co-Koordinator der internationalen Arbeitsgruppe Large Housing Estates und Mitglied des Coordination Commitees im European Network for Housing Research (ENHR).

Beruflicher Werdegang
1969-73 Studium Soziologie und Stadt- und Regionalplanung in Berlin, 1973-79 Lehre in Gemeinwesenarbeit an der Universität Konstanz; ab 1978 Forschung und Managementtätigkeiten in der behutsamen Stadtentwicklung in Berlin (Institut für Stadtentwicklung und Strukturplanung, Leitung BfSS/ Sozialplanung, L.I.S.T / Leitung des Sanierungsträgers). 1993-2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) mit den Schwerpunkten soziale Stadtentwicklung, international vergleichende Stadt- und Quartiersforschung, Selbsthilfe und Governance. Seit Ende der 1980er Jahre Beratungstätigkeiten zu integrierter Stadtentwicklung in Osteuropa, Vietnam und Sri Lanka.

 

 

 

Mitarbeiter_innen


Christine Gohlke

Christine Gohlke (geb. Suckow) ist Diplom Geographin mit dem Schwerpunkt soziale und nachhaltige Stadtentwicklung und seit Januar 2012 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei UrbanPlus tätig. Sie arbeitete an der formativen Evaluation des Bildungsnetzwerks B.A.S.I.S in der Berliner High-Deck-Siedlung, einer Bedarfsanalyse für stadtteilbezogene Internetseiten als Kommunikationsplattform von Verwaltung und lokaler Zivilgesellschaft in Berlin-Lichtenberg und aktuell im Forschungsbereich Wohnen von UrbanPlus sowie Verstetigungsprozess im Quartiersmanagementgebiet Reuterkiez. Von 2009 bis 2012 war sie aktives Mitglied bei id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit, dort mitverantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung der jährlichen EXPERIMENTDAYS und die Internetplattform für gemeinschaftliche Wohnprojekte WOHNPORTAL Berlin. 2013 war sie auch für die Bundesvereinigung des Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. tätig, u.a. mit zur Aktualisierung der Broschüre Gemeinschaftliche Wohnprojekte in Niedersachsen.

 

Anna Loffing

Anna Loffing studierte Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin. Ihre Bachelor-Arbeit setzte sich mit den Möglichkeiten und Grenzen von Participatory Action Research mit Blick auf eine kritische, emanzipatorische Stadtforschung auseinander. Seit 2013 ist sie für UrbanPlus tätig, im Kontext der Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der internationalen Fachtagung „Stadt der Zukunft – Stadt der Vielfalt“ sowie in der Begleitung des Verstetigungsprozesses im Quartiersmanagement-Gebiet Reuterplatz in Berlin.

 

Alexander Thom (seit 2011)

Alexander Thom ist Geograph. Nach dem Abitur arbeitete er ein Dreivierteljahr in Costa Rica im Circo Fantazztico, einem Projekt für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus San Isidro, das mit zirkuspädagogischen Maßnahmen den Kindern in der Bewältigung ihres Alltags und der Entwicklung neuer Perspektiven hilft. 2015 schloss er das Studium der Humangeographie an der Humboldt Universität zu Berlin mit einer Bachelorarbeit zum Thema "Weicher Kapitalismus, harte Arbeit - Zur Sicherung der Produktivität in Räumen entgrenzter Arbeit am Beispiel des Berliner Holzmarkt-Areals" ab. Er ist seit 2011 bei UrbanPlus beschäftigt, aktuell im Verstetigungsprozess im Quartiersmanagementgebiet Reuterkiez, zur Publikationsreihe Stadt der Zukunft – Stadt der Vielfalt, im Modellprojekt ‚Geschlechtersensible Kommunikation zu Angeboten der Krebsvorsorge und Früherkennung“ sowie in unterschiedlichen thematischen Recherchen und der Projektorganisation.